GRAFFITI-WORKSHOPS

Es finden regelmäßig Workshops an Schulen, bei Jugendzentren und anderen Organisationen

(z.B. auf Firmenfeiern oder Teambuildung-Prozesse) aber auch für Privatpersonen (z.B. Kindergeburtstage) statt. Die Workshops werden an die jeweiligen Möglichkeiten, Bedingungen und Gegebenheiten angepasst und können dadurch sehr individuell gestaltet werden.

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Auszug aus meinem Workshop-Konzept,  Pädagogische Inhalte

 

Zielstellung des Workshops 

Im Mittelpunkt des Graffiti Workshops steht die Vermittlung des Kunstmediums Graffiti unter Berücksichtigung aller Facetten (Geschichte, Technik, Rechtslage, Umwelt, etc.). Wissensvermittlung gestaltet sich durch Identifikation oft einfacher als z.B. im Schulalltag. 

Dem Leitsatz „Einen Eindruck zum Ausdruck bringen“ soll hier partizipatorisch begegnet werden: Der Workshop bietet zunächst jedem Einzelnen die Möglichkeit und Unterstützung darin, seinen individuellen Ausdruck zu definieren und fordert dann im späteren Verlauf auch die Gruppe als Ganze heraus, eine gemeinsame „Linie zu finden“.  Ein weiterer wichtiger Aspekt des Workshops soll in der  Vermittlung des Verhaltenskodex in der 

Graffitiszene sein. Hier geht es um Verständnis,  Anerkennung und Respekt für die Regeln in der Szene. 

Vor allem in diesem Themengebiet kann (auch für andere Lebensbereiche) nachhaltig sensibilisiert und den Teilnehmern über das Workshopende hinaus ein gutes Miteinander aufgezeigt werden.

 

Zielgruppe

Der Graffitiworkshop kann sich an Teilnehmer aller Altersgruppen ab ca. 12 Jahren sowie sämtlicher sozialer Milieus wenden (über Ausnahmeregelungen kann gerne gesprochen werden).  Von einer zu großen Altersspanne innerhalb einer Teilnehmergruppe rate ich dabei dringend ab. Insgesamt möchte ich eine maximale Teilnehmerzahl von 20 Personen empfehlen. 

 

Aufklärung über legales und illegales Sprühen

Die Darstellung der straf- und zivilrechtlichen Folgen (z.B. bei Sachbeschädigungen) werden zunächst anhand von eigenen Erfahrungsberichten näher gebracht. Im weiteren Verlauf des Workshops kann der Dokumentarfilm Film „Hello My Name Is“ (FSK12, Spielzeit 64 Min.) von Stefan Pohl gezeigt. Kurzbeschreibung:  Vom illegalen Graffiti und aufwändigen Wandgemälden bis hin zu Ausstellungen, Graffitimedien und Fotografie, werden durch kurze Portraits einige der interessantesten und außergewöhnlichsten Akteure und Veranstaltungen dieser Subkultur vorgestellt. Dadurch entstehen authentische Einblicke in die Vielfalt und Qualität dieser Szene.

 

Gender Mainstreaming

In der heutigen Graffitiszene spielt die Genderdebatte erfreulicherweise kaum eine Rolle: In der legalen Szene bewegen sich viele erfolgreiche Frauen, die im Verlauf des Workshops auch als mögliche Vorbilder vorgestellt werden sollen. Im Hinblick darauf können eventuelle Hemmnisse von Mädchen und jungen Frauen durch z.B. mehr Begleitung ermutigt werden. Jungen und junge Männer dagegen „wissen und können immer schon alles“ und wollen sofort mit dem Sprühen beginnen - hier Grenzen aufzuzeigen ist oftmals nötig. Manchmal kann es auch hilfreich sein,  Angebote ausschließlich an Mädchen oder Jungen auszurichten.

 

Wirkung und Nachhaltigkeit des Workshops

Die jungen Teilnehmenden werden mittels Graffiti in ihrer Lebenswelt aufgesucht. Sie erhalten die Möglichkeit, sich mittels ihrer Kreativität auszudrücken, sich mit ihren Werken zu zeigen und darüber in den Austausch zu gehen.  Auch hingewiesen sei hier auf den Anreiz der Mitgestaltung des eigenen urbanen Raumes: Den Teilnehmern soll Mut und Sachkunde vermittelt werden, um später auch aus eigener Kraft das Thema Graffiti in der eigenen Erlebniswelt weiterzutragen:  An wen kann ich mich wie wenden -  welche Möglichkeiten und Orte können wo akquiriert werden? Eine Vernetzung mit lokalen Akteuren (außerschulische Bildungseinrichtungen, Jugendarbeit, Streetart-Künstler) ist hierbei sinnvoll! 

Auch sollen Möglichkeiten der Berufsfindung für talentierte Sprayer (Grafikdesign, Mediendesign, Produktdesign etc.) aufgezeigt werden.

© 2020 Marcel Bender

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